Der Mitgenießer tut sich aktuell oftmals ein wenig schwer mit unseren geänderten Kochgewohnheiten. Gesalzen wird kaum noch beim Kochen, oder nur in sehr geringen Mengen. Ein Leben ohne Zucker ist möglich, aber sinnlos. Dafür kommen umso mehr Kräuter und Gewürze zum Einsatz.
Wenn es mal sein muss, darf es aber auch eine kleine Köstlichkeit sein für die beiden Männer im Haushalt - ersatzweise süße ich dann z.B. mit Birkenzucker, Agavendicksaft, Apfelsüße oder Dattelsüße.
Birkenzucker allerdings beispielsweise ist ebenfalls ein industriell verarbeitetes Süßungsmittel, und somit für mich wirklich nur in Ausnahmefällen akzeptabel - vom recht hohen Preis mal abgesehen!
Damit die Süßschnäbel auf ihre Kosten kommen gabs heute Zitronen-Grießpudding - und zwar den echten, sprich, der der im Wasserbad im Backofen schön fluffig wird, gebunden mit Ei. Das was wir umgangssprachlich unter "Pudding" kennen (und meist mit Hilfe von Fertigpulver aus der Packung zubereitet wird) ist ursprünglich eigentlich ein "Flammerie".
Aber nun genug der klugen Phrasen, Hauptsache es schmeckt! Die Zutaten reichen für 4 kleine Auflaufförmchen, also mengenmäßig als Dessert passend. Bei uns gabs einfach vorher eine absolut unfotogene Linsen-Curry-Suppe mit Banane, danach dieses herrliche Dessert.
Zitronen-Grießpudding
Zutaten für 4 kleine Auflaufförmchen:
250 ml (Pflanzen-)Milch
30 g Butter
50 g Grieß
3 EL Zitronensaft
abgeriebene Schale von einer Biozitrone
3 Eier
40 g Birkenzucker
Öl und Brösel für die Form
Zubereitung:
Die Förmchen dünn einölen und mit Bröseln ausstreuen. Backofen auf 180°C vorheizen. Eine große Auflaufform bereitstellen, in die die 4 kleineren hinein passen. Die große wird mit Wasser gefüllt bis knapp unter den Rand, sodass die kleinen Förmchen zumindest bis zur Hälfte im Wasser stehen.
Die Milch und den Grieß gemeinsam aufkochen, währenddessen die Butter und die Hälfte vom Birkenzucker einrühren. Alles köcheln bis die Masse gut andickt und sich leicht vom Topfboden löst.
Währenddessen die Eier trennen, die Eiklar mit der 2. Hälfte vom Birkenzucker steif schlagen.
In die Grießmasse Zitronenschale und Saft einrühren. Ein paar Minuten überkühlen, dann die Dotter einzeln unterrühren, zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben.
Die Puddingmasse nun in die Auflaufförmchen füllen, ca zu 2/3 füllen sodass oben noch etwas Platz bleibt.
Die Förmchen in der großen Auflaufform in den Ofen stellen und dort für eine knappe halbe Stunde backen (eigentlich "pochieren", uiii heute wird hier mit den Fachausdrücken nicht gespart, ich hoffe es hat auch alles seine Richtigkeit :-) ).
Dann herausnehmen, mit einem Messer vorsichtig am Rand entlangfahren, danach vorsichtig auf Teller stürzen.
Wer mag verfeinert alles noch mit Obers, Himbeeren, Blütenblättern oder Ähnlichem.
Weil Genuss so einfach sein kann!
Samstag, 27. Juni 2015
Dienstag, 23. Juni 2015
Mini isst mit: Lachs-Avocado-Spaghetti, und ein Jubiläum
Holt die Girlanden raus, setzt die Hütchen auf, wir feiern ein Jubiläum!!! Der 200. Post ist das heute (wenn auch nicht alle veröffentlicht und ein paar noch in der Warteschleife), Kinder, die Zeit vergeht!
Hat sich doch so richtig viel getan in den vergangenen Jahren. Der Start, viele Menüs für Genießer, ein neues Outfit, neue Küchenbewohner (Kitchen Aid und Co lassen grüßen), jetzt ein Umzug und ein weiterer Mitgenießer, der mittlerweile auch schon wieder seinen Geschmackssinn schärft. Unglaublich.
Schön war es bisher, schön soll es bleiben.
Zur Feier des Tages spendiere ich eine Runde Spaghetti!
Heute gabs zum ersten Mal Räucherlachs für den kleinen Mitgenießer, kurzfristig aber dann nur wenig davon, da ich leider Gräten gefunden hab beim Auspacken. Nachdem ich die Stücke dann sorgfältig abgesucht hab auf weitere Gräten gab es für ihn keine richtigen Stücke vom Lachs, sondern nur die kleinen Fitzelchen die an den Nudeln hängen blieben, aber für den Geschmack hat es gereicht.
Räucherlachs ist relativ salzig, von daher achtete ich darauf, dass er heute ansonsten keine sehr salzhaltigen Nahrungsmittel bekam. Zum ganzen Thema möchte ich euch demnächst noch eigene Beiträge verfassen, für Interessierte.
Der kleine Mitgenießer ist jetzt knapp 9 Monate und kann die Spaghetti auch kleiner geschnitten schon ausgezeichnet greifen. Wer kleinere Mitesser hat kann stattdessen zb auf Fusilli oder Spirelli zurückgreifen, die lassen sich gut erwischen mit den Fingern.
Spaghetti mit Räucherlachs, Avocado und Senfsauce
Zutaten für 2 1/2 Portionen (ja, der kleine Mitgenießer verdrückt schon ziemlich viel :-) ):
Spaghetti gekocht
3 Scheiben Räucherlachs
1 Avocado
1/2 Bund Dill
200 ml Gemüsesuppe
50-100 ml Obers
1 TL Dijonsenf
1 gehäufter TL Maisstärke
1 Schuss Zitronensaft
Pfeffer, optional Salz
Zubereitung:
Avocado würfeln, den Lachs in kleinere Stücke schneiden, den Dill hacken.
Die Suppe gemeinsam mit dem Obers erhitzen, Senf einrühren. Die Stärke mit etwas Suppe oder Wasser glatt rühren, in die Suppe einrühren und kurz aufkochen. Dann den Dill unterheben, Avocado und Räucherlachs hinzufügen, mit Zitronensaft und Pfeffer abschmecken.
Die gekochten Nudeln im Topf mit der Sauce vermischen und dann schnell servieren damit sie nicht zu sehr abkühlen.
Weil Genuss so einfach sein kann!
Hat sich doch so richtig viel getan in den vergangenen Jahren. Der Start, viele Menüs für Genießer, ein neues Outfit, neue Küchenbewohner (Kitchen Aid und Co lassen grüßen), jetzt ein Umzug und ein weiterer Mitgenießer, der mittlerweile auch schon wieder seinen Geschmackssinn schärft. Unglaublich.
Schön war es bisher, schön soll es bleiben.
Zur Feier des Tages spendiere ich eine Runde Spaghetti!
Heute gabs zum ersten Mal Räucherlachs für den kleinen Mitgenießer, kurzfristig aber dann nur wenig davon, da ich leider Gräten gefunden hab beim Auspacken. Nachdem ich die Stücke dann sorgfältig abgesucht hab auf weitere Gräten gab es für ihn keine richtigen Stücke vom Lachs, sondern nur die kleinen Fitzelchen die an den Nudeln hängen blieben, aber für den Geschmack hat es gereicht.
Räucherlachs ist relativ salzig, von daher achtete ich darauf, dass er heute ansonsten keine sehr salzhaltigen Nahrungsmittel bekam. Zum ganzen Thema möchte ich euch demnächst noch eigene Beiträge verfassen, für Interessierte.
Der kleine Mitgenießer ist jetzt knapp 9 Monate und kann die Spaghetti auch kleiner geschnitten schon ausgezeichnet greifen. Wer kleinere Mitesser hat kann stattdessen zb auf Fusilli oder Spirelli zurückgreifen, die lassen sich gut erwischen mit den Fingern.
Spaghetti mit Räucherlachs, Avocado und Senfsauce
Zutaten für 2 1/2 Portionen (ja, der kleine Mitgenießer verdrückt schon ziemlich viel :-) ):
Spaghetti gekocht
3 Scheiben Räucherlachs
1 Avocado
1/2 Bund Dill
200 ml Gemüsesuppe
50-100 ml Obers
1 TL Dijonsenf
1 gehäufter TL Maisstärke
1 Schuss Zitronensaft
Pfeffer, optional Salz
Zubereitung:
Avocado würfeln, den Lachs in kleinere Stücke schneiden, den Dill hacken.
Die Suppe gemeinsam mit dem Obers erhitzen, Senf einrühren. Die Stärke mit etwas Suppe oder Wasser glatt rühren, in die Suppe einrühren und kurz aufkochen. Dann den Dill unterheben, Avocado und Räucherlachs hinzufügen, mit Zitronensaft und Pfeffer abschmecken.
Die gekochten Nudeln im Topf mit der Sauce vermischen und dann schnell servieren damit sie nicht zu sehr abkühlen.
Weil Genuss so einfach sein kann!
Donnerstag, 18. Juni 2015
Mini isst mit: Rollgerstl-Risotto
Huhuuu, noch alle da? Muss mal durchzählen, hoffe ihr seid mir nicht in der Zwischenzeit alle abhanden gekommen?
Alltag war hier bei uns jetzt lange Zeit nicht angesagt: ein großer Umbau, der Umzug, ein kleiner Mitgenießer der die Welt erkundet - die um ihn herum, und die seiner Lebensmittel. Nun wohnen wir hier also mit Krabbelkind in unserem neuen Nest und genießen den Alltag, der uns endlich wieder hat (oder so fast, abgesehen von den vielen Kisten die hier noch herumstehen).
Der kleine Mann ist ja von Beginn an festes Mitglied am Küchentisch der Genießer. Mamas Powermilch schmeckt ihm immer noch vorzüglich, aber zwischendurch weiß er auch schon so zu genießen. Mango und Avocado sind seine Favoriten, alle Arten von Beeren (MEIN SOHN, war klar ;-)!!), und Obst generell. Aber auch sonst ist er nicht heikel und kostet alles was im vor die Lippen kommt - egal ob essbar oder nicht. Wir haben auf Brei von Anfang an bewusst verzichtet, bekommen hat der kleine Mann das, was auch wir uns schmecken ließen (wer sich dafür interessiert wie das Essen vom Familientisch funktioniert, bitte einfach gerne melden!), und so kennt er bereits jetzt eine unglaubliche Palette an Nahrungsmitteln, kostet sich quer durch mit einem unglaublichen Elan, lässt sich mal den Brokkoli schmecken, um ihn beim nächsten Mal angewidert wegzuschieben - auch gut!
Das Kochen erfordert jetzt etwas mehr Planung von mir, schon im Vorfeld achte ich darauf etwas zu kochen das er gut greifen und kauen kann (wenn auch erst vor 2 Wochen die ersten 2 Zähnchen eingezogen sind). Beim Kochen wird auf Salz und Zucker größtenteils verzichtet, und nach dem Kochen beginnt erst die richtige Challenge: Bleibt das Teller auf dem Tisch oder fliegt in hohem Bogen? Ist der Löffel nur zum Spielen oder wird auch damit gegessen? Wie viel Avocado kann man sich in die Haare (optional und/oder in die Augen) schmieren?
Es ist wunderbar nun zu dritt hier zu sitzen, und auch wenn zum Kochen und Bloggen nicht mal mehr annähernd so viel Zeit ist wie früher, ich genieße nun umso mehr! Wer hätte das gedacht?
Unter dem Übertitel "Mini isst mit" werde ich ab nun (hoffentlich) regelmäßig Rezepte hier posten, die schnell zubereitet sind, geeignet für kleine Mitgenießer ab Beikostreife (hier gibts dazu nähere Infos , die Zähne gehören dazu übrigens nicht unbedingt!), hoffentlich gut schmecken und den Kleinen die Geschmackswelt der Großen eröffnen können.
Wenns mal wieder ausführlicher zugeht in der Küche gibt's wie gehabt einen normalen Himbeerschoko-Genießer-Post hier.
Wenn mal gaaanz viel Zeit ist gibt's bald mal rein informative Posts zum Thema Familientisch (im nächsten Leben also, befürchte ich. Nein, positiv denken, vielleicht klappts noch diesen Sommer hehe)...
Das Risotto vom Rollgerstl war heute eine motorische Herausforderung für ihn, die hat er aber super gemeistert!
Rollgerstl-Risotto mit Artischocken
Zutaten für 2,5 Portionen:
1 große Tasse Rollgerstl
2 EL getrocknete Steinpilze (zb von Sonnentor)
1 Bund Frühlingszwiebeln
6 Stk. Artischocken (hier leider aus dem Glas)
1 EL Olivenöl
Pfeffer
50 ml Obers
1 Schuss Rotweinessig
für die Großen: 2 EL geriebener Parmesan, Salz
Zubereitung:
Die Pilze in ca. 50 ml heißem Wasser einweichen für etwa 30 min.
Danach abgießen, das Einweichwasser aber nicht weggießen sondern zum Kochen der Gerste mitverwenden. Die Gerste in der 2-3 fachen Menge Wasser und Einweichwasser der Pilze weich kochen (hier empfehle ich wieder meinen heißgeliebten Silit-Schnellkochtopf!!).
In der Zwischenzeit die Artischocken vierteln. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, in einer großen Pfanne in Olivenöl weich dünsten. Pfeffern, Steinpilze und Artischocken hinzufügen, würzen und mit Obers vermischen.
Dann die Gerste abgießen, zur Pilzmischung geben und gut mischen, mit einem Schuss Essig abschmecken.
Für die Minis geht es jetzt schon los, die Großen verfeinern das Ganze noch mit dem geriebenen Parmesan.
Weil Genuss so einfach sein kann!
Alltag war hier bei uns jetzt lange Zeit nicht angesagt: ein großer Umbau, der Umzug, ein kleiner Mitgenießer der die Welt erkundet - die um ihn herum, und die seiner Lebensmittel. Nun wohnen wir hier also mit Krabbelkind in unserem neuen Nest und genießen den Alltag, der uns endlich wieder hat (oder so fast, abgesehen von den vielen Kisten die hier noch herumstehen).
Der kleine Mann ist ja von Beginn an festes Mitglied am Küchentisch der Genießer. Mamas Powermilch schmeckt ihm immer noch vorzüglich, aber zwischendurch weiß er auch schon so zu genießen. Mango und Avocado sind seine Favoriten, alle Arten von Beeren (MEIN SOHN, war klar ;-)!!), und Obst generell. Aber auch sonst ist er nicht heikel und kostet alles was im vor die Lippen kommt - egal ob essbar oder nicht. Wir haben auf Brei von Anfang an bewusst verzichtet, bekommen hat der kleine Mann das, was auch wir uns schmecken ließen (wer sich dafür interessiert wie das Essen vom Familientisch funktioniert, bitte einfach gerne melden!), und so kennt er bereits jetzt eine unglaubliche Palette an Nahrungsmitteln, kostet sich quer durch mit einem unglaublichen Elan, lässt sich mal den Brokkoli schmecken, um ihn beim nächsten Mal angewidert wegzuschieben - auch gut!
Das Kochen erfordert jetzt etwas mehr Planung von mir, schon im Vorfeld achte ich darauf etwas zu kochen das er gut greifen und kauen kann (wenn auch erst vor 2 Wochen die ersten 2 Zähnchen eingezogen sind). Beim Kochen wird auf Salz und Zucker größtenteils verzichtet, und nach dem Kochen beginnt erst die richtige Challenge: Bleibt das Teller auf dem Tisch oder fliegt in hohem Bogen? Ist der Löffel nur zum Spielen oder wird auch damit gegessen? Wie viel Avocado kann man sich in die Haare (optional und/oder in die Augen) schmieren?
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| Hier gabs Curry-Ei-Wraps |
Es ist wunderbar nun zu dritt hier zu sitzen, und auch wenn zum Kochen und Bloggen nicht mal mehr annähernd so viel Zeit ist wie früher, ich genieße nun umso mehr! Wer hätte das gedacht?
Unter dem Übertitel "Mini isst mit" werde ich ab nun (hoffentlich) regelmäßig Rezepte hier posten, die schnell zubereitet sind, geeignet für kleine Mitgenießer ab Beikostreife (hier gibts dazu nähere Infos , die Zähne gehören dazu übrigens nicht unbedingt!), hoffentlich gut schmecken und den Kleinen die Geschmackswelt der Großen eröffnen können.
Wenns mal wieder ausführlicher zugeht in der Küche gibt's wie gehabt einen normalen Himbeerschoko-Genießer-Post hier.
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| Wenn nix Schmackhaftes dabei ist, wird eben am Teller geknabbert |
Wenn mal gaaanz viel Zeit ist gibt's bald mal rein informative Posts zum Thema Familientisch (im nächsten Leben also, befürchte ich. Nein, positiv denken, vielleicht klappts noch diesen Sommer hehe)...
Das Risotto vom Rollgerstl war heute eine motorische Herausforderung für ihn, die hat er aber super gemeistert!
Rollgerstl-Risotto mit Artischocken
Zutaten für 2,5 Portionen:
1 große Tasse Rollgerstl
2 EL getrocknete Steinpilze (zb von Sonnentor)
1 Bund Frühlingszwiebeln
6 Stk. Artischocken (hier leider aus dem Glas)
1 EL Olivenöl
Pfeffer
50 ml Obers
1 Schuss Rotweinessig
für die Großen: 2 EL geriebener Parmesan, Salz
Zubereitung:
Die Pilze in ca. 50 ml heißem Wasser einweichen für etwa 30 min.
Danach abgießen, das Einweichwasser aber nicht weggießen sondern zum Kochen der Gerste mitverwenden. Die Gerste in der 2-3 fachen Menge Wasser und Einweichwasser der Pilze weich kochen (hier empfehle ich wieder meinen heißgeliebten Silit-Schnellkochtopf!!).
In der Zwischenzeit die Artischocken vierteln. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, in einer großen Pfanne in Olivenöl weich dünsten. Pfeffern, Steinpilze und Artischocken hinzufügen, würzen und mit Obers vermischen.
Dann die Gerste abgießen, zur Pilzmischung geben und gut mischen, mit einem Schuss Essig abschmecken.
Für die Minis geht es jetzt schon los, die Großen verfeinern das Ganze noch mit dem geriebenen Parmesan.
Weil Genuss so einfach sein kann!
Sonntag, 3. Mai 2015
Powerkörner in der Hauptrolle - Rezension zu "Couscous, Quinoa & Co." von Diane Dittmer
Die letzte Zeit habe ich mich ja wirklich durch viele Kochbücher gelesen - und es echt genossen! Tolle Rezeptideen gesammelt, viele viele neue Rezepte ausprobiert, einiges weiter empfohlen, so manches verworfen.
Und heute geht es in die nächste Runde, eine weitere Rezension wartet schon auf euch!
Der Verlag Gräfe und Unzer hat mir ein weiteres Kochbuch zur Rezension zur Verfügung gestellt, ganz nach meinem Geschmack! Körnerküche würden die einen vielleicht abwertend sagen, kleine Powerkugeln würde ich Amaranth, Hirse und Co schon eher nennen! Darf ich vorstellen:
Das Buch stammt aus der bewährten GU-Küchenratgeber-Reihe, kleine aber wirklich sehr feine Kochbücher, von denen sich schon sehr viele zu unterschiedlichsten Themen in meinem Kochbuchregal finden.
Die Ratgeber sind alle ähnlich aufgebaut: Im Umschlag vorne und hinten Tipps zum , schnelle Rezepte oder grobe Infos. Dann eine kurze Einführung ins Buchthema, bei diesem Kochbuch gibt's einen Ausflug in die Welt der Kräuter, dann Anleitungen zum Kochen der kleinen Körner. Wie es sich für einen kompakten Ratgeber gehört gliedern sich die Themen auf bewährte Art und Weise: Salate, Aufläufe, aus Topf und Pfanne sowie Desserts und Gebäck.
Couscous, Quinoa & Co. zeigt Getreide und Pseudogetreide (wie Quinoa bspw. eigentlich eingeordnet wird) wirklich mal von der modernen, farbenfrohen Seite, es kommt ganz gewiss keine Langeweile auf beim Durchprobieren der Rezepte. Auch Kreationen auf die ich persönlich vermutlich nicht gekommen wäre sind vorhanden, so zum Beispiel einige Rezepte in denen Getreide und Frucht kombiniert werden, allerdings in pikanter Form.
3 Rezepte wurden zum Test bereits gekocht, einige sind noch auf der Nachkochen!-Liste. Der Quinoa-Ricotta-Auflauf ist genau nach meinem Geschmack, mit einem Teil Ziegenfrischkäse eine wirkliche Überraschung geschmacklich.
Das Möhrenhirsotto fand hier keinen Anklang, die unglaublich tolle Farbe die durch einen großen Anteil Karottensaft zustande kommt, kann über den für unseren Geschmack deutlich zu süßen Geschmack leider nicht hinweg trösten.
Der Sahnequinoa mit Pflaumen schmeckt vollmundig süß, und auch wenn das Obst aus unserer Tiefkühltruhe kam schmeckte das Ergebnis hervorragend!
Fazit: Nichts zu meckern, in bewährter Art und Weise fügt sich das Kochbüchlein in die Reihe der vielfach erprobten Küchenratgeber von Gräfe und Unzer. Die Rezepte sind leicht nachzukochen, die Zutaten einfach erhältlich. Ausprobieren lohnt sich!
Fakten zum Buch:
Diane Dittmer: Couscous, Quinoa & Co., erschienen 2015
Verlag Gräfe und Unzer
ISBN 978-3-8338-4431-7
Und heute geht es in die nächste Runde, eine weitere Rezension wartet schon auf euch!
Der Verlag Gräfe und Unzer hat mir ein weiteres Kochbuch zur Rezension zur Verfügung gestellt, ganz nach meinem Geschmack! Körnerküche würden die einen vielleicht abwertend sagen, kleine Powerkugeln würde ich Amaranth, Hirse und Co schon eher nennen! Darf ich vorstellen:
"Couscous, Quinoa & Co., Liebe auf den ersten Biss, von Diane Dittmer.
Das Buch stammt aus der bewährten GU-Küchenratgeber-Reihe, kleine aber wirklich sehr feine Kochbücher, von denen sich schon sehr viele zu unterschiedlichsten Themen in meinem Kochbuchregal finden.
Die Ratgeber sind alle ähnlich aufgebaut: Im Umschlag vorne und hinten Tipps zum , schnelle Rezepte oder grobe Infos. Dann eine kurze Einführung ins Buchthema, bei diesem Kochbuch gibt's einen Ausflug in die Welt der Kräuter, dann Anleitungen zum Kochen der kleinen Körner. Wie es sich für einen kompakten Ratgeber gehört gliedern sich die Themen auf bewährte Art und Weise: Salate, Aufläufe, aus Topf und Pfanne sowie Desserts und Gebäck.
Couscous, Quinoa & Co. zeigt Getreide und Pseudogetreide (wie Quinoa bspw. eigentlich eingeordnet wird) wirklich mal von der modernen, farbenfrohen Seite, es kommt ganz gewiss keine Langeweile auf beim Durchprobieren der Rezepte. Auch Kreationen auf die ich persönlich vermutlich nicht gekommen wäre sind vorhanden, so zum Beispiel einige Rezepte in denen Getreide und Frucht kombiniert werden, allerdings in pikanter Form.
3 Rezepte wurden zum Test bereits gekocht, einige sind noch auf der Nachkochen!-Liste. Der Quinoa-Ricotta-Auflauf ist genau nach meinem Geschmack, mit einem Teil Ziegenfrischkäse eine wirkliche Überraschung geschmacklich.
Das Möhrenhirsotto fand hier keinen Anklang, die unglaublich tolle Farbe die durch einen großen Anteil Karottensaft zustande kommt, kann über den für unseren Geschmack deutlich zu süßen Geschmack leider nicht hinweg trösten.
Der Sahnequinoa mit Pflaumen schmeckt vollmundig süß, und auch wenn das Obst aus unserer Tiefkühltruhe kam schmeckte das Ergebnis hervorragend!
Fazit: Nichts zu meckern, in bewährter Art und Weise fügt sich das Kochbüchlein in die Reihe der vielfach erprobten Küchenratgeber von Gräfe und Unzer. Die Rezepte sind leicht nachzukochen, die Zutaten einfach erhältlich. Ausprobieren lohnt sich!
Fakten zum Buch:
Diane Dittmer: Couscous, Quinoa & Co., erschienen 2015
Verlag Gräfe und Unzer
ISBN 978-3-8338-4431-7
Mittwoch, 22. April 2015
Jetzt aber, Sommer, und zwar schnell! - Dazu: Zitronenpalatschinken
Der Frühling überholt uns schön langsam auf der Dorfstraße die zwischen die schönen Blumenwiesen führt, und der Sommer hat seinen Motor schon gestartet - tuckernd wartet er drauf auch endlich ein Startsignal zu bekommen. Mmmhh, erste Sonnenstrahlen die die Nase kitzeln, die noch nicht brennen auf der noch blassen Haut. Der Wind noch ein wenig zu kühl um sommerlich bekleidet unterwegs zu sein, aber was macht das schon wenn man herrlich Sommerliches auf dem Teller hat?
Scheinbar kann ich es schon nicht mehr erwarten, gabs die vergangenen Woche doch ungewöhnlich viel Zitrone im Speiseplan. Herrlich war die Karfiolsuppe mit Ingwer und Zitrone, und genauso köstlich schmecken auch die Zitronenpalatschinken, ich verspreche es hoch und heilig!
Das Original Rezept stammt aus einer "Gusto", wie immer habe ich es aber adaptiert und an unseren Geschmack ein wenig angepasst.
Zitronenpalatschinken:
Mein Palatschinkenrezept findet ihr wenn ihr hier klickt ,für die Zitronenpalatschinken bitte einfach die Salzmenge reduzieren auf eine Prise und die Kräuter natürlich weg lassen :-)
Für die Füllung, Menge für 4-5 Palatschinken:
80 ml Zitronensaft frisch gepresst
50 g Zucker
1 Msp. Vanillemark (zb. von Sonnentor)
1 Ei
30 g Butter
150 g Topfen
1 Prise Salz
Zubereitung:
Für die Füllung den Zitronensaft, Salz, Zucker, Vanille und Ei erhitzen, dabei mit dem Schneebesen immer gut rühren, bis die Creme dicklich wird. Danach die Butter einrühren und mit dem Stabmixer noch kurz durchmixen. Etwas abkühlen lassen, danach den Topfen mit dem Schneebesen gut unterheben und die Creme kalt stellen.
Palatschinken wie im Link oben zubereiten, warm stellen oder aber kalt servieren, so schmecken sie genau so gut mit der frisch-fruchtigen Füllung!
Nach 1-2 Std. kühlen können die Palatschinken mit jeweils ca. 1-2 EL Creme gefüllt werden, einrollen und bloß nicht zu wenig Staubzucker drauf geben!
Weil Genuss so einfach sein kann!
Scheinbar kann ich es schon nicht mehr erwarten, gabs die vergangenen Woche doch ungewöhnlich viel Zitrone im Speiseplan. Herrlich war die Karfiolsuppe mit Ingwer und Zitrone, und genauso köstlich schmecken auch die Zitronenpalatschinken, ich verspreche es hoch und heilig!
Das Original Rezept stammt aus einer "Gusto", wie immer habe ich es aber adaptiert und an unseren Geschmack ein wenig angepasst.
Zitronenpalatschinken:
Mein Palatschinkenrezept findet ihr wenn ihr hier klickt ,für die Zitronenpalatschinken bitte einfach die Salzmenge reduzieren auf eine Prise und die Kräuter natürlich weg lassen :-)
Für die Füllung, Menge für 4-5 Palatschinken:
80 ml Zitronensaft frisch gepresst
50 g Zucker
1 Msp. Vanillemark (zb. von Sonnentor)
1 Ei
30 g Butter
150 g Topfen
1 Prise Salz
Zubereitung:
Für die Füllung den Zitronensaft, Salz, Zucker, Vanille und Ei erhitzen, dabei mit dem Schneebesen immer gut rühren, bis die Creme dicklich wird. Danach die Butter einrühren und mit dem Stabmixer noch kurz durchmixen. Etwas abkühlen lassen, danach den Topfen mit dem Schneebesen gut unterheben und die Creme kalt stellen.
Palatschinken wie im Link oben zubereiten, warm stellen oder aber kalt servieren, so schmecken sie genau so gut mit der frisch-fruchtigen Füllung!
Nach 1-2 Std. kühlen können die Palatschinken mit jeweils ca. 1-2 EL Creme gefüllt werden, einrollen und bloß nicht zu wenig Staubzucker drauf geben!
Weil Genuss so einfach sein kann!
Samstag, 18. April 2015
Ausflug in die Jeden-Tag-Küche: Rezension zu Stevan Pauls „Die am Liebsten jeden Tag einfach lecker Veggie Küche“
Jeden-Tag-Küche klingt doch nach einem Kochbuch wie gemacht
für mich und euch als Leser auf diesem Blog?? Der Verlag Gräfe und Unzer hat
mir Stevan Pauls neuestes Werk „Die am Liebsten jeden Tag einfach lecker Veggie
Küche“ zur Rezension zur Verfügung gestellt – hierfür ein großes Dankeschön an
den Verlag, und ein möglichst umfassender Einblick geht an euch als Leser des
Blogs!
Der erste Anblick des Buchs ließ mich etwas grübeln –
Rezepte die mir schon beim Durchblättern das Wasser im Mund zusammenlaufen
ließen, aber gleichzeitig ein scheinbar umfangreicher Einsatz von Seitan und
Co. Stevan Paul als Autor verspricht aber Lese- und Kochgenuss auf hohem Niveau
und so darf man den unglaublich
sperrigen Titel einfach mal außer Acht lassen. Ganz klar ist mir ja bisher noch
nicht warum man einem Kochbuch für die tägliche Küche solch einen
zungenbrecherischen Titel geben muss, aber sei es drum, ich werde einfach
versuchen ihn in meiner Rezension möglichst wenig anzuführen, ihr sollt ja auch
noch was anderes lesen als immer diese 2 Zeilen Titel J
Die Eckpfeiler des Buches sind also schnelle Rezepte, wenig Zutaten wie ich positiverweise finde, ganze 100 Rezepte (davon 35 vegan), und ein kulinarischer Ausflug youngstermäßig betiltelt mit „Let`s go veggie around the world“.
Die Eckpfeiler des Buches sind also schnelle Rezepte, wenig Zutaten wie ich positiverweise finde, ganze 100 Rezepte (davon 35 vegan), und ein kulinarischer Ausflug youngstermäßig betiltelt mit „Let`s go veggie around the world“.
Die farbenfrohen Bilder zu jedem Rezept (ohja, so soll es
sein!!) stammen von Günter Beer und sind unaufdringlich und nicht überdekoriert.
Also keine Angst, es ist kein Foto dabei bei dem einem schon beim ersten Blick
die Lust aufs Nachkochen des Rezeptes vergeht! Alles wirkt wirklich wie frisch
vom Familientisch fotografiert, und so fügt sich das gestalterische Design
wieder perfekt in die Linie der Jeden-Tag-Küche.
Nun wird’s aber Zeit das Buch auf Herz und Nieren – sprich
Rezepte und Zutaten – zu prüfen! „Rezepte around the world“, da sollte doch
wirklich für Jeden und Jede von uns genug dabei sein. Favorisiere ich ja gerne
zuhause die italienische Küche ob ihrer häufig einfachen Zutaten die dann
meistens trotzdem ein tolles Ensemble abgeben, so bin ich hier doch auch auf
Rezepte aus anderen Ländern oder besser Kontinenten gespannt!
Es finden sich sodann Rezepte aus dem „coolen Norden“, dem
„relaxten Süden“, dem „heißen Asien“ und dem „würzigen Orient“. Jedem
Rezeptteil geht eine wirklich schön kurz gehaltene Warenkunde voraus die
allerdings wenig Neues oder bisher Unbekanntes bietet. Ist aber meinem Erachten
nach auch absolut nicht notwendig in einem Kochbuch das sich mit der
Jeden-Tag-Küche befasst.
Wer dann in Ruhe und mit Muße die Rezepte studiert merkt
dass der erste Eindruck nicht getäuscht hat: der Großteil ist wirklich einfach
und unaufgeregt, schnell nachzukochen und doch meistens einen Tick speziell.
Linsen mit Kürbis sind jetzt keine neue Errungenschaft in der Küche, die
Kombination mit getrockneten Pflaumen und Sternanis hat mir aber tatsächlich
ein kleines Prickeln auf der Zunge verschafft und lässt dieses Rezept auf meine
Immer-wieder-gerne-Rezepteliste wandern, es wird nicht das letzte Mal gewesen
sein dass ich dieses Gericht koche.
Unglaublich herrlich schmeckte das Safran-Fenchel-Risotto
mit Pilzen, da vergaß sogar der Mitgenießer dass er eigentlich doch gar keinen
Fenchel mag…
Schnell gemacht, einfach unkompliziert und trotzdem
ausgezeichnet waren die Brat-Süßkartoffeln mit Spiegelei. Süßkartoffeln kommen
häufig in fruchtiger Variante auf den Tisch, in der Kombination mit Kümmel und
dem Ei hatte ich sie noch nie, wurde aber vom Rezept überzeugt die
Süßkartoffeln öfters mal deftig auf den Tisch kommen zu lassen.
Der Großteil der Rezepte ist auch noch mit Tausch-oder
Praxistipps versehen, Aromatipps runden alles noch zusätzlich ab.
Kurz gesagt: Dieses Buch kommt auf den Punkt, verliert sich
nicht in Geschichten oder Erklärungen die man in 100 anderen Kochbüchern auch
findet. Der Titel hält was er verspricht und es gibt noch vieles nachzukochen
für mich!
Gibt’s auch Kritik?
Ja doch, eine kleine. Wer ein Problem mit Seitan oder Tofu
hat wird nicht so begeistert sein von diesem Kochbuch. Für meinen Geschmack
eindeutig zu viel Einsatz beider Produkte!
Und: mal wieder ein Rezept für Carbonara mit Räuchertofu,
gefühlt das Hundertste… Musste das sein?
So, dann muss ich aber auch schon wieder los, möchte doch
noch gleich das Rezept für den Ofenschlupfer mit Apfel testen!
Ein schöneres Foto vom Buch gibt’s leider heute nicht – ich empfehle
euch also einfach das Original durchzublättern und zu testen!
Daten zum Buch (Klick hier)
"Die am liebsten jeden Tag einfach lecker Veggie Küche",
Stevan Paul
ISBN: 9783833843167
192 Seiten, Hardcover
192 Seiten, Hardcover
Dienstag, 17. März 2015
Weg mit den Resten - Überbackene Gemüsepalatschinken
Immer schwierig solche Entscheidungen: was macht man noch mit 2 Karotten, einer einsamen Scheibe vom Kürbis, 2 armseligen Frühlingszwiebeln, 4 kleinen Champignons und noch mehr von so Minimengen? Gemüsesuppe? Langweilig. Gröstl? Nicht schon wieder. Alles rein in die Pastasauce? Ich weiß nicht so recht...
Jetzt hab ich die Lösung gefunden, und sie schmeckt gaaanz sicher nicht nach Resteküche, sondern einfach nur nach "Mehr davon bitte!"- überbackene Gemüsepalatschinken. Cremig-würzige Füllung trifft krossen Käse, die perfekte Mischung würde ich sagen!
Die Zubereitung dauert etwas länger, dafür habe ich gleich mehr von den Kräuterpalatschinken gemacht und die Hälfte davon für Frittaten gleich weiterverwendet. So hat man 2 Gerichte auf einmal gemacht. Bei der Füllung könnt ihr nehmen was da ist, was weg muss oder wonach euch der Sinn steht. Sehr also meine Auflistung nur als grobe Richtlinie. Die Palatschinken für so ein Gericht mag ich lieber dicker, daher bekomme ich aus der angegebenen Masse ca. 6-7 Palatschinken. Wer sie ganz dünn mag wird mehr davon machen können.
Überbackene Gemüsepalatschinken
Zutaten für 2-3 Personen und ein paar Frittaten extra:
Für die Palatschinken:
300 ml Milch (oder Sojamilch)
1/2 TL Salz
140 g Mehl
3 Eier (wer Sojamilch verwendet kommt auch mit 2 Eiern aus)
1 TL getrocknete Kräuter oder 2-3 TL frische gehackte Kräuter
Öl zum Backen
Für die Füllung:
2 Karotten
1/4 Butternusskürbis
2 Frühlingszwiebel
1/2 gelber und 1/2 grüner Paprika
einige Champignons
4 Stangen Staudensellerie
1 Schuss Orangensaft nach Wunsch
1 TL Sieglindes Erdäpfelgewürz von Sonnentor oder Gewürze nach Wunsch
1 EL Sauerrahm
Petersilie frisch oder TK bzw. getrocknet, gehackt
Salz, Pfeffer
Für den Guss:
2 Eier
70 ml Obers
30-50 ml Milch oder Sojamilch
geriebener Käse (am besten auch aus den Resten)
Salz, weißer Pfeffer
Zubereitung:
Für die Palatschinken den Teig anrühren mit den angegebenen Zutaten bis auf die Eier. Diesen einige Zeit ruhen lassen, das kann ruhig auch eine Stunde sein. Danach die Eier noch unterrühren.
In einer großen Pfanne Öl erhitzen, portionsweise die Palatschinken darin beidseits backen, danach abkühlen lassen.
Für die Füllung das gesamte Gemüse klein schneiden, am Besten harte und weichere Sorten getrennt voneinander. Ich habe zb. Kürbis und Karotten extra geschnitten. Dann in einer Pfanne erneut Öl erhitzen, zuerst die harten Sorten darin anbraten, mit etwas Orangensaft ablöschen und darin noch ein wenig köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, das restliche Gemüse hinzufügen und alles gemeinsam bei großer Hitze goldbraun anbraten. Dann leicht abkühlen lassen, Petersilie und Rahm untermischen, abschmecken.
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Für den Guss alle Zutaten gut verquirlen.
Nun eine flache, große Auflaufform leicht fetten. Die Palatschinken jeweils auf einer Hälfte mit der Gemüsemischung belegen, die zweite Hälfte darüber klappen und nochmals zur Mitte hin falten, sodass sie dann geviertelt vor euch liegen. Wer mag kann sie auch einfach einrollen, ich finde zum Essen aber die andere Variante praktischer.
Die gefüllten Palatschinken nun in die Form schlichten, den Guss darüber verteilen und im Backofen ca. 20 Minuten backen - bis der Guss fest ist und der Käse geschmolzen. Wer mag übergrillt das Ganze dann noch kurz zum Bräunen vom Käse, aber nicht zu lange sonst werden die Palatschinken hart!
Fertig zum Genießen- dazu passt ein Kräuterdip, Knoblauchdip und Salat.
Weil Genuss so einfach sein kann!
Jetzt hab ich die Lösung gefunden, und sie schmeckt gaaanz sicher nicht nach Resteküche, sondern einfach nur nach "Mehr davon bitte!"- überbackene Gemüsepalatschinken. Cremig-würzige Füllung trifft krossen Käse, die perfekte Mischung würde ich sagen!
Die Zubereitung dauert etwas länger, dafür habe ich gleich mehr von den Kräuterpalatschinken gemacht und die Hälfte davon für Frittaten gleich weiterverwendet. So hat man 2 Gerichte auf einmal gemacht. Bei der Füllung könnt ihr nehmen was da ist, was weg muss oder wonach euch der Sinn steht. Sehr also meine Auflistung nur als grobe Richtlinie. Die Palatschinken für so ein Gericht mag ich lieber dicker, daher bekomme ich aus der angegebenen Masse ca. 6-7 Palatschinken. Wer sie ganz dünn mag wird mehr davon machen können.
Überbackene Gemüsepalatschinken
Zutaten für 2-3 Personen und ein paar Frittaten extra:
Für die Palatschinken:
300 ml Milch (oder Sojamilch)
1/2 TL Salz
140 g Mehl
3 Eier (wer Sojamilch verwendet kommt auch mit 2 Eiern aus)
1 TL getrocknete Kräuter oder 2-3 TL frische gehackte Kräuter
Öl zum Backen
Für die Füllung:
2 Karotten
1/4 Butternusskürbis
2 Frühlingszwiebel
1/2 gelber und 1/2 grüner Paprika
einige Champignons
4 Stangen Staudensellerie
1 Schuss Orangensaft nach Wunsch
1 TL Sieglindes Erdäpfelgewürz von Sonnentor oder Gewürze nach Wunsch
1 EL Sauerrahm
Petersilie frisch oder TK bzw. getrocknet, gehackt
Salz, Pfeffer
Für den Guss:
2 Eier
70 ml Obers
30-50 ml Milch oder Sojamilch
geriebener Käse (am besten auch aus den Resten)
Salz, weißer Pfeffer
Zubereitung:
Für die Palatschinken den Teig anrühren mit den angegebenen Zutaten bis auf die Eier. Diesen einige Zeit ruhen lassen, das kann ruhig auch eine Stunde sein. Danach die Eier noch unterrühren.
In einer großen Pfanne Öl erhitzen, portionsweise die Palatschinken darin beidseits backen, danach abkühlen lassen.
Für die Füllung das gesamte Gemüse klein schneiden, am Besten harte und weichere Sorten getrennt voneinander. Ich habe zb. Kürbis und Karotten extra geschnitten. Dann in einer Pfanne erneut Öl erhitzen, zuerst die harten Sorten darin anbraten, mit etwas Orangensaft ablöschen und darin noch ein wenig köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, das restliche Gemüse hinzufügen und alles gemeinsam bei großer Hitze goldbraun anbraten. Dann leicht abkühlen lassen, Petersilie und Rahm untermischen, abschmecken.
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Für den Guss alle Zutaten gut verquirlen.
Nun eine flache, große Auflaufform leicht fetten. Die Palatschinken jeweils auf einer Hälfte mit der Gemüsemischung belegen, die zweite Hälfte darüber klappen und nochmals zur Mitte hin falten, sodass sie dann geviertelt vor euch liegen. Wer mag kann sie auch einfach einrollen, ich finde zum Essen aber die andere Variante praktischer.
Die gefüllten Palatschinken nun in die Form schlichten, den Guss darüber verteilen und im Backofen ca. 20 Minuten backen - bis der Guss fest ist und der Käse geschmolzen. Wer mag übergrillt das Ganze dann noch kurz zum Bräunen vom Käse, aber nicht zu lange sonst werden die Palatschinken hart!
Fertig zum Genießen- dazu passt ein Kräuterdip, Knoblauchdip und Salat.
Weil Genuss so einfach sein kann!
Sonntag, 8. März 2015
Noch ein bisschen Winter - Linseneintopf mit Ei
Gibt's eigentlich Eintopfrezepte hier am Blog? Viele vermutlich nicht, dabei stehen die seit diesem Winter ganz hoch im Kurs in der Himbeerschoko-Küche. Eintopf klingt super altmodisch, aber ehrlich: gibt's was Herrlicheres als so einen dicken, heißen Eintopf wenn das Wetter draußen viel zu grauslig ist um raus zu gehen? Eintöpfe sind praktisches Familienessen: schnell alles vorbereiten, rein in den Topf, und dann von selbst fertig machen lassen.
Zugegeben, vom richtigen Winterwetter sind wir jetzt eher schon weit entfernt - vielleicht ist das der Grund dass ich vor Eintopfsaison-Ende noch schnell einen hier posten wollte?
Linseneintopf mit Ei
Zutaten für 2 Personen:
1/4 Kopf Kraut
2 Erdäpfel
1 große Karotte
1/4 Knollensellerie
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
1 Gewürzpyramide für Suppen von Sonnentor (alternativ Einzelgewürze)
1 Dose Linsen
750 ml Gemüsesuppe
2 EL Senf
1 EL Sauerrahm
1/2 Bund Petersilie gehackt
2 wachsweiche Eier
Zubereitung:
Das Kraut in Fleckerl schneiden, Karotte, Erdäpfel und Sellerie in nicht zu kleine Würfel. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.
In einem großen Topf etwas Öl erhitzen, Zwiebel glasig andünsten, dann das restliche Gemüse hinzufügen. Hitze etwas erhöhen und alles kurz anbraten. Tomatenmark dazu geben, untermischen und mit der Suppe aufgießen. Nun die Gewürzpyramide oder die Gewürze hinzufügen. Alles gemeinsam aufkochen und köcheln lassen bis das Gemüse noch leichten Biss hat.
Die Linsen abgießen, abspülen und zur Suppe geben, nochmal kurz mitköcheln. Dann die Suppe abschmecken mit Senf, Salz und Pfeffer, Petersilie und Sauerrahm einrühren.
Sollte euch der Eintopf lieber sein wenn er etwas dicker ist könnt ihr ihn evtl noch mit etwas Speisestärke andicken.
Die Eier halbieren und gemeinsam mit der Suppe servieren.
Weil Genuss so einfach sein kann!
Zugegeben, vom richtigen Winterwetter sind wir jetzt eher schon weit entfernt - vielleicht ist das der Grund dass ich vor Eintopfsaison-Ende noch schnell einen hier posten wollte?
Linseneintopf mit Ei
Zutaten für 2 Personen:
1/4 Kopf Kraut
2 Erdäpfel
1 große Karotte
1/4 Knollensellerie
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
1 Gewürzpyramide für Suppen von Sonnentor (alternativ Einzelgewürze)
1 Dose Linsen
750 ml Gemüsesuppe
2 EL Senf
1 EL Sauerrahm
1/2 Bund Petersilie gehackt
2 wachsweiche Eier
Zubereitung:
Das Kraut in Fleckerl schneiden, Karotte, Erdäpfel und Sellerie in nicht zu kleine Würfel. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.
In einem großen Topf etwas Öl erhitzen, Zwiebel glasig andünsten, dann das restliche Gemüse hinzufügen. Hitze etwas erhöhen und alles kurz anbraten. Tomatenmark dazu geben, untermischen und mit der Suppe aufgießen. Nun die Gewürzpyramide oder die Gewürze hinzufügen. Alles gemeinsam aufkochen und köcheln lassen bis das Gemüse noch leichten Biss hat.
Die Linsen abgießen, abspülen und zur Suppe geben, nochmal kurz mitköcheln. Dann die Suppe abschmecken mit Senf, Salz und Pfeffer, Petersilie und Sauerrahm einrühren.
Sollte euch der Eintopf lieber sein wenn er etwas dicker ist könnt ihr ihn evtl noch mit etwas Speisestärke andicken.
Die Eier halbieren und gemeinsam mit der Suppe servieren.
Weil Genuss so einfach sein kann!
Donnerstag, 5. März 2015
Aller guten Dinge sind 3! Rezension: Das genial vegetarische Familienkochbuch
Man merkt schon, der kleine Mitgenießer ist ein ganz unkomplizierter Zeitgenosse, und so hab ich genug Zeit immer mal wieder in Kochbüchern nicht nur zu stöbern sondern sie auch gerne mal richtig "auseinander zu nehmen", sprich von A-Z, und von vorne bis hinten inspizieren, Rezepte nachkochen und euch dann natürlich davon berichten.
"Das genial vegetarische Familienkochbuch" (Klick mich!) ist vom Verlag Trias, die Autoren sind Edith Gätjen und Dr. Markus Keller. Beide dürften versierten Kochbuchschmökerern ein Begriff sein. Es wurde mir auf meinen Wunsch hin zur Rezension zur Verfügung gestellt. Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, hat sich doch meine Zeit in der Küche seit der Geburt des Mitgenießers drastisch verkürzt, und auch zum ausgiebigen Zutaten-Shoppen ist nicht mehr viel Zeit. Dieses Kochbuch kommt mir da in jeder Hinsicht gelegen, schnelle, gesunde und vegetarische Rezepte ohne viel Schnickschnack, keine ausgefallenen Zutaten. Das Buch kann aber noch viel, viel mehr, und hat sich aus diesem Grund wirklich zu einem meiner Favoriten gemausert, für den ich eine unbedingte Kaufempfehlung aussprechen möchte! Nicht nur für Mamas denen die Zeit zum Kochen und Einkaufen knapp ist, auch wer unter der Woche gerne die schnelle Küche genießt, aufgrund der Arbeit wenig Zeit hat zum Kochen oder einfach auf Rezepte-Basics steht, für alle Jene ist "das genial vegetarische Familienkochbuch" bestimmt eine Hilfe.
Das Buch ist erst einmal komplett anders aufgebaut als man das von anderen Kochbüchern kennt. Nicht jeweils ein oder zwei Rezepte finden sich pro Seite, sondern gleich mal die Rezepte für eine ganze Koch-Woche auf jeweils einer Doppelseite! Will heißen, auf überflüssige Schnörkel und leere Phrasen in den Rezepten wurde komplett verzichtet, hier findet man wirklich nur was man braucht, und kann so super viel Zeit sparen.
Trotzdem finden sich im dicken Schmöker und -O-Ton- "Gemüseessenliebhaberbuch" (über 200 herrliche Seiten!) viele unbezahlbare Zusatzinfos! Wo fängt man am Besten an? Beim Ausflug in die Ernährungslehre, wo man alles zum Thema vegetarische Ernährung nachlesen kann und wo auch Begriffe wie "Fairtrade" und Vollwert Platz finden?
Nicht nur ein "I-Tüpfelchen" findet sich in diesem Kochbuch, sondern gleich viele davon: Unglaublich zeitsparend die gesammelten Grundrezepte (Teige, Salatsaucen, Saucen) - so spart man sich die Suche in anderen Kochbüchern. Weiters eine wirklich umfangreiche vegane Tauschbörse, hier finden sich wieder Grundrezepte wie jene für selbst gemachtes veganes Joghurt oder das für veganen "Parmesan".
Mittlerweile sind wir auf Seite 47 angelangt, und hier beginnt jetzt auch der Rezeptteil. Kaum ein Gemüse das hier kein Plätzchen gefunden hätte: Schwarzwurzeln ebenso wie der gerne vernachlässigte Staudensellerie, Bärlauch, Mangold, Sauerampfer und noch viele mehr.
Wie ich oben schon kurz angemerkt habe gliedert sich das genial vegetarische Familienkochbuch anders als so manches andere Kochbuch: Wochenweise wird man durchs ganze Jahr geführt, mit saisonalen Rezepten könnte man sich also wenn man will wirklich Woche um Woche durch ein ganzes Jahr kochen. Damit aber noch nicht genug, um viel Zeit zu sparen für wichtige Dinge wie Spieleabende mit der Familie, findet man am Anfang jedes Wochenkapitels eine komplette Einkaufsliste sowie alle Beilagen die man zu den Rezepten machen könnte.
Jeder Woche ist ein Gemüse gewidmet das am Anfang des Kapitels näher beschrieben wird und sich in dem einen oder anderen Rezept der jeweiligen Woche wiederfindet.
An den Extras wurde wirklich nicht gespart: Immer wieder gibt es interessante Themenbereiche wie Grillen, Kürbis, Kuchen und Co., in denen man sich zusätzliche Anregungen holen kann.
Die leider wenigen Rezeptfotos sind anregend gestaltet, ohne großen Schnickschnack und so perfekt abgestimmt auf dieses Kochbuch für die nicht zwingend vegetarisch lebende Familie. Auch Veganer kommen auf ihre Kosten, der Großteil der Rezepte ist entweder schon vegan oder leicht in ein veganes Gericht verwandelbar.
Besonders positiv hervorzuheben ist die klare Struktur des Kochbuches, alles ist übersichtlich und gut verständlich. Mengenangaben sind gut angepasst, auch finden sich Zeitangaben bei den Rezepten (und die auch noch sehr ausführlich mit Quellzeit, Backzeit, etc.)
So ganz ohne Verbesserungsvorschlag geht's leider nicht: Das Rezeptverzeichnis ist lückenhaft. Das ist besonders schade, denn so entgehen einem tolle Rezeptideen. Sucht man nach Rezepten mit Sellerie findet man beispielsweise nicht das herrliche Rezept für das Hirsegericht mit Sellerie, das ich auch gleich nachgekocht habe. Vermutlich weil Sellerie nicht laut Rezepttitel ein Hauptbestandteil ist? Trotzdem schade, wenn ich Rezepte mit Sellerie suche würde ich gerne alle sehen die diesen beinhalten.
Gleich für euch nachgekocht: Hirse mit Zucchini und Tomatensauce
Die Mengenangaben perfekt, die Zutaten (wie eigentlich alle im Kochbuch) leicht erhältlich, die angegebene Kochdauer passt, das Gericht an sich in seiner Einfachheit ausgesprochen stimmig und gut. Die Tomatensauce mit Datteln abzuschmecken war mit komplett neu, passte aber ausgesprochen gut!
Das genial vegetarische Familienkochbuch - Prädikat: Sehr empfehlenswert!
"Das genial vegetarische Familienkochbuch" (Klick mich!) ist vom Verlag Trias, die Autoren sind Edith Gätjen und Dr. Markus Keller. Beide dürften versierten Kochbuchschmökerern ein Begriff sein. Es wurde mir auf meinen Wunsch hin zur Rezension zur Verfügung gestellt. Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, hat sich doch meine Zeit in der Küche seit der Geburt des Mitgenießers drastisch verkürzt, und auch zum ausgiebigen Zutaten-Shoppen ist nicht mehr viel Zeit. Dieses Kochbuch kommt mir da in jeder Hinsicht gelegen, schnelle, gesunde und vegetarische Rezepte ohne viel Schnickschnack, keine ausgefallenen Zutaten. Das Buch kann aber noch viel, viel mehr, und hat sich aus diesem Grund wirklich zu einem meiner Favoriten gemausert, für den ich eine unbedingte Kaufempfehlung aussprechen möchte! Nicht nur für Mamas denen die Zeit zum Kochen und Einkaufen knapp ist, auch wer unter der Woche gerne die schnelle Küche genießt, aufgrund der Arbeit wenig Zeit hat zum Kochen oder einfach auf Rezepte-Basics steht, für alle Jene ist "das genial vegetarische Familienkochbuch" bestimmt eine Hilfe.
Das Buch ist erst einmal komplett anders aufgebaut als man das von anderen Kochbüchern kennt. Nicht jeweils ein oder zwei Rezepte finden sich pro Seite, sondern gleich mal die Rezepte für eine ganze Koch-Woche auf jeweils einer Doppelseite! Will heißen, auf überflüssige Schnörkel und leere Phrasen in den Rezepten wurde komplett verzichtet, hier findet man wirklich nur was man braucht, und kann so super viel Zeit sparen.
Trotzdem finden sich im dicken Schmöker und -O-Ton- "Gemüseessenliebhaberbuch" (über 200 herrliche Seiten!) viele unbezahlbare Zusatzinfos! Wo fängt man am Besten an? Beim Ausflug in die Ernährungslehre, wo man alles zum Thema vegetarische Ernährung nachlesen kann und wo auch Begriffe wie "Fairtrade" und Vollwert Platz finden?
Nicht nur ein "I-Tüpfelchen" findet sich in diesem Kochbuch, sondern gleich viele davon: Unglaublich zeitsparend die gesammelten Grundrezepte (Teige, Salatsaucen, Saucen) - so spart man sich die Suche in anderen Kochbüchern. Weiters eine wirklich umfangreiche vegane Tauschbörse, hier finden sich wieder Grundrezepte wie jene für selbst gemachtes veganes Joghurt oder das für veganen "Parmesan".
Mittlerweile sind wir auf Seite 47 angelangt, und hier beginnt jetzt auch der Rezeptteil. Kaum ein Gemüse das hier kein Plätzchen gefunden hätte: Schwarzwurzeln ebenso wie der gerne vernachlässigte Staudensellerie, Bärlauch, Mangold, Sauerampfer und noch viele mehr.
Wie ich oben schon kurz angemerkt habe gliedert sich das genial vegetarische Familienkochbuch anders als so manches andere Kochbuch: Wochenweise wird man durchs ganze Jahr geführt, mit saisonalen Rezepten könnte man sich also wenn man will wirklich Woche um Woche durch ein ganzes Jahr kochen. Damit aber noch nicht genug, um viel Zeit zu sparen für wichtige Dinge wie Spieleabende mit der Familie, findet man am Anfang jedes Wochenkapitels eine komplette Einkaufsliste sowie alle Beilagen die man zu den Rezepten machen könnte.
Jeder Woche ist ein Gemüse gewidmet das am Anfang des Kapitels näher beschrieben wird und sich in dem einen oder anderen Rezept der jeweiligen Woche wiederfindet.
An den Extras wurde wirklich nicht gespart: Immer wieder gibt es interessante Themenbereiche wie Grillen, Kürbis, Kuchen und Co., in denen man sich zusätzliche Anregungen holen kann.
Die leider wenigen Rezeptfotos sind anregend gestaltet, ohne großen Schnickschnack und so perfekt abgestimmt auf dieses Kochbuch für die nicht zwingend vegetarisch lebende Familie. Auch Veganer kommen auf ihre Kosten, der Großteil der Rezepte ist entweder schon vegan oder leicht in ein veganes Gericht verwandelbar.
Besonders positiv hervorzuheben ist die klare Struktur des Kochbuches, alles ist übersichtlich und gut verständlich. Mengenangaben sind gut angepasst, auch finden sich Zeitangaben bei den Rezepten (und die auch noch sehr ausführlich mit Quellzeit, Backzeit, etc.)
So ganz ohne Verbesserungsvorschlag geht's leider nicht: Das Rezeptverzeichnis ist lückenhaft. Das ist besonders schade, denn so entgehen einem tolle Rezeptideen. Sucht man nach Rezepten mit Sellerie findet man beispielsweise nicht das herrliche Rezept für das Hirsegericht mit Sellerie, das ich auch gleich nachgekocht habe. Vermutlich weil Sellerie nicht laut Rezepttitel ein Hauptbestandteil ist? Trotzdem schade, wenn ich Rezepte mit Sellerie suche würde ich gerne alle sehen die diesen beinhalten.
Gleich für euch nachgekocht: Hirse mit Zucchini und Tomatensauce
Die Mengenangaben perfekt, die Zutaten (wie eigentlich alle im Kochbuch) leicht erhältlich, die angegebene Kochdauer passt, das Gericht an sich in seiner Einfachheit ausgesprochen stimmig und gut. Die Tomatensauce mit Datteln abzuschmecken war mit komplett neu, passte aber ausgesprochen gut!
Das genial vegetarische Familienkochbuch - Prädikat: Sehr empfehlenswert!
Montag, 2. März 2015
Bitte immer mit Suppe: Scheiterhaufen, und Tomatensuppe
Darf ich mich als waschechte Österreicherin bezeichnen wenn ich gar nicht so auf Mehlspeisen steh? Das heißt, doch schon. Aber bitte niemals alleine. Da muss vorher schon noch was Würziges her, sonst spiel ich nicht mit...
Deshalb darf dieser wunderbare Scheiterhaufen nur im Duett mit der Tomatensuppe auf meinen Tisch heute.
Tomatencremesuppe
Zutaten für 2 Personen:
300 ml Passata
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
viel Olivenöl
1 EL Zucker
2 EL Tomatenmark
200 ml Gemüsesuppe
1 Lorbeerblatt
1/2 TL Italienische Gewürzmischung
eine extra Prise Basilikum
Salz, Pfeffer
ein Schuss Obers
Zubereitung:
Die Schalotte und den Knoblauch fein würfeln. Das Öl in einem großen Topf erhitzen, beides langsam anschmoren bei geringer Hitze. Dann kurz die Hitze erhöhen, den Zucker zufügen und karamellisieren lassen. Nun das Tomatenmark dazu geben, mit Passata und Gemüsesuppe aufgießen und das Lorbeerblatt nicht vergessen!
Bei geringer Hitze ca 30 min. köcheln lassen. Nun die restlichen GEwürze hinzufügen, mit dem Obers abrunden und abschmecken.
Scheiterhaufen
Zutaten für 2 Personen:
1/2 Briochestriezel (oder anderes Weißbrot vom Vortag)
1 EL Rosinen
1 EL Rum
2 säuerliche Äpfel
ein Schuss Zitronensaft
1 EL Zucker, 1 TL Zimt
3 EL Mandelblättchen
100 ml Sauerrahm
100 ml Obers
2 Eier
Vanillezucker, eine Prise Salz
Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen, eine Auflaufform buttern.
Die Rosinen im Rum einweichen (das könnt ihr auch schon viel früher machen, ich mag es wenn sie sich schön voll gesaugt haben).
Die Äpfel schälen, achteln und in Scheibchen schneiden, mit Zitronensaft, Zucker und Zimt vermischen.
Den Striezel in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Rahm, Obers, Eier, Vanillezucker und Salz mit dem Schneebesen gut verrühren.
Nun die Hälfte vom Weißbrot in die Auflaufform schlichten, die Hälfte der Äpfel drüber streuen und die ganzen Mandelblättchen sowie die Rosinen. Die zweite Hälfte Brot darüber schlichten, und den Rest der Äpfel ganz oben drauf. Mit der Eiermischung übergießen, dann alles im Ofen für ca. 20-30 min. bei 180 Grad backen.
Vor dem Servieren nicht vergessen: Dick mit Zucker bestreuen!
Weil Genuss so einfach sein kann!
Deshalb darf dieser wunderbare Scheiterhaufen nur im Duett mit der Tomatensuppe auf meinen Tisch heute.
Tomatencremesuppe
Zutaten für 2 Personen:
300 ml Passata
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
viel Olivenöl
1 EL Zucker
2 EL Tomatenmark
200 ml Gemüsesuppe
1 Lorbeerblatt
1/2 TL Italienische Gewürzmischung
eine extra Prise Basilikum
Salz, Pfeffer
ein Schuss Obers
Zubereitung:
Die Schalotte und den Knoblauch fein würfeln. Das Öl in einem großen Topf erhitzen, beides langsam anschmoren bei geringer Hitze. Dann kurz die Hitze erhöhen, den Zucker zufügen und karamellisieren lassen. Nun das Tomatenmark dazu geben, mit Passata und Gemüsesuppe aufgießen und das Lorbeerblatt nicht vergessen!
Bei geringer Hitze ca 30 min. köcheln lassen. Nun die restlichen GEwürze hinzufügen, mit dem Obers abrunden und abschmecken.
Scheiterhaufen
Zutaten für 2 Personen:
1/2 Briochestriezel (oder anderes Weißbrot vom Vortag)
1 EL Rosinen
1 EL Rum
2 säuerliche Äpfel
ein Schuss Zitronensaft
1 EL Zucker, 1 TL Zimt
3 EL Mandelblättchen
100 ml Sauerrahm
100 ml Obers
2 Eier
Vanillezucker, eine Prise Salz
Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen, eine Auflaufform buttern.
Die Rosinen im Rum einweichen (das könnt ihr auch schon viel früher machen, ich mag es wenn sie sich schön voll gesaugt haben).
Die Äpfel schälen, achteln und in Scheibchen schneiden, mit Zitronensaft, Zucker und Zimt vermischen.
Den Striezel in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Rahm, Obers, Eier, Vanillezucker und Salz mit dem Schneebesen gut verrühren.
Nun die Hälfte vom Weißbrot in die Auflaufform schlichten, die Hälfte der Äpfel drüber streuen und die ganzen Mandelblättchen sowie die Rosinen. Die zweite Hälfte Brot darüber schlichten, und den Rest der Äpfel ganz oben drauf. Mit der Eiermischung übergießen, dann alles im Ofen für ca. 20-30 min. bei 180 Grad backen.
Vor dem Servieren nicht vergessen: Dick mit Zucker bestreuen!
Weil Genuss so einfach sein kann!
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